Das Bodenbett: ein selbstbestimmter Schlafplatz für Kleinkinder

Hallo, hallo! – und herzlich Willkommen zum #MontessoriMontag, der sich ab heute ganz dem Kinderzimmer zuwendet und nach und nach die verschiedenen Bereiche darin aufgreift. Hier findet ihr eine Übersicht über die verschiedenen Themen des #MontessoriMontags, vielleicht habt ihr ja auch Lust mitzumachen?

Heute geht es um das Bett. Wer hier schon eine Weile mitliest, weiß dass unser Sohn und der Schlaf so eine ganz eigene Geschichte für sich sind. Hier habe ich dazu schon einmal etwas geschrieben – und jetzt endlich erscheint dann auch der damals angekündigte Artikel zum Bodenbett.



Warum überhaupt ein Bodenbett?

Bei Montessori ist das Bodenbett wohl eines der bekanntesten Bestandteile der vorbereiteten Umgebung. Denn so wie die Umgebung in allen Räumen den motorischen Möglichkeiten und der Körpergröße des Kindes angepasst sein sollte, so gilt das insbesondere für den Schlafplatz. Ziel ist es, dass das Kind diesen selbstständig erreichen oder wieder verlassen kann, und somit auch in diesem wichtigen Bereich größtmögliche Eigenständigkeit hat.

Unsere Bettgeschichte geht so: Ganz klassisch hat der Mini nach seiner Geburt bei uns im Babybay geschlafen. Oder daneben, das ist jetzt Definitionssache. 😉 Das Babybay wurde sehr schnell zu klein, der Mini zog in sein Kinderbett um – allerdings stand das immer noch mit einer abmontierten Bettseite an unserem Bett. Das war zum Stillen einfach so viel praktischer und ich hatte gar keine Lust nachts mehrfach aufzustehen. Irgendwann haben wir die Gitterseite dann anmontiert, als der Mini immer mobiler wurde und wir Sorge hatten, das er abends auf unser Bett rollt und von dort herunterfällt. Zunächst war das auch kein Problem.

Als der Mini etwa 19 Monate alt war und schon eine Weile im eigenen Zimmer schlief, schien er zunehmend unzufrieden mit seinem Gitterbett zu sein. Auch das Herausnehmen der beiden Gitterstäbe brachte keine Verbesserung, er wollte einfach nicht gerne hinein, hat oft geweint, sich mit dem Einschlafen schwergetan und sofort nach dem Aufwachen angefangen, auf dem Bett herumzuklettern. Da wir ein ziemlich großes Kind haben, hatte ich auch das Gefühl, dass das 70x140cm-Bett unserem unruhigen Schläfer einfach nicht genug Platz zum nächtlichen Bewegen bietet. (Kleiner Einschub: unser Kind hat übrigens nie gerne bei uns im Familienbett geschlafen. Er findet das schon toll – aber ausschließlich zum Turnen und Quatsch machen, an Schlaf ist da nicht mehr zu denken.)

Wir haben ziemlich lange recherchiert und sind schnell auf das Bodenbett nach Montessori gestoßen. Wir wollten gerne eine Lösung, die einerseits gleich die Größe eines „normalen“ Bettes bot, andererseits aber schon noch eine kleine Begrenzung als Rausfallschutz bot. Ansonsten würde ich den nachtaktiven Mini wohl jeden Morgen an einer anderen Stelle im Zimmer wiederfinden… 😉 Da wir keine großen Handwerker sind, war klar, dass selber bauen von vornherein ausschied.

Wie sein Bodenbett heute aussieht

Die für uns beste Lösung war das Ikea KURA Bett, das man mit einem kleinen „Hack“ auch als Bodenbett aufbauen kann. Was uns bei diesem Bett besonders angesprochen hat, ist der gemütliche Höhlencharakter, den man mit dem ebenfalls verfügbaren Himmel und dem Kopfteil schaffen kann. Ich habe schon den Eindruck, dass der Mini diese Art von „Begrenzung“ braucht, um sich wohlzufühlen – andererseits aber jederzeit aufstehen kann, wenn er will.



Anfang des Jahres zog nun also dieses Bodenbett bei uns ein und wir waren gespannt, wie der Mini es findet. Zu Beginn haben wir noch seine Kinderbettmatratze davor gelegt, um einen möglichen „Absturz“ von der Matratze abzupolstern – das war aber überhaupt nicht nötig. Der Aussenrand des Bettes steht noch etwas 5 cm höher als die Matratze und ist so kein richtiger Rausfallschutz, sondern eher eine kleine „Erinnerung“, das hier das Bett aufhört. Gleichzeitig mit dem Bodenbett sind wir auf Schlafsäcke mit Fuß-Öffnungen umgestiegen: wenn man nachts aufstehen kann, sollte man schließlich auch unfallfrei laufen können, stimmts? Der Mini fand die Veränderungen prima und wälzte sich schlafend quer durch sein großes Bett.

Anstelle des Nestchens haben wir übrigens in den Kopfteil des Bettes mein altes Stillkissen gelegt, das ist sehr gemütlich, – auch zum Vorlesen – und verhindert, dass er sich den Kopf bei den nächtlichen Turnereien anstößt. Vor einigen Wochen gab es dann noch eine weitere Veränderung – wir haben den Schlafsack gegen Kopfkissen und Bettdecke ausgetauscht! Der Mini hat sich bei jeder Gelegenheit Decken über die Beine gelegt und gesagt, dass das so gemütlich sei, also fanden wir es an der Zeit, ihm auch eigene Kinderbettwäsche für sein Bett zur Verfügung zu stellen.

Er durfte die Bettwäsche alleine aussuchen und steigt nun jeden Abend mit einem zufriedenen „Dass is so gemütlich“ in sein Bodenbett.

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Meine Mutter hat bereits angeboten, einen eigenen Himmel für das Bodenbett zu nähen, mit selbst ausgewähltem Stoff. Das finde ich eine sehr süße Idee und hoffe, das der Mini sich auch freuen wird. Wir müssen demnächst mal einen hübschen Stoff auswählen – vielleicht etwas mit Sternchen?

Noch kurz zur Matratze: Generell gilt, dass man Matratzen nicht auf den Boden legen sollte, um Schimmelbildung zu vermeiden. Wir haben uns im Fachgeschäft dazu beraten lassen und haben die Matratze zunächst doch auf den Boden gelegt. Zum einen ist die Gefahr des Schimmelns wohl bei einem kleinen Kind, das dort schläft insgesamt geringer, zum anderen kann man durch regelmäßiges Aufstellen und Lüften der Matratze wohl gut vorbeugen. Bisher haben wir damit keine Probleme. Wenn der Mini noch etwas größer und schwerer wird, werden wir einfach einen Lattenrost unter die Matratze legen – dann schließt diese bündig mit der Oberkante der Bettumrandung ab.
Und? Welche Vorteile hat das Bodenbett nun für uns?

Ganz egoistisch fange ich mal mit MEINEN Vorteilen an. 😉 Das Vorlesen ist abends nun wesentlich unkomplizierter: man sitzt gemeinsam gemütlich im Bett und liest. Fertig. Im Normalfall stehen meine Mann und ich dann nach dem Lesen auf und bleiben noch im Raum, bis der Mini schläft. Es ist aber in schlechten Nächten oder nach besonders aufregenden Tagen auch gar kein Problem, sich einfach ins Bett neben das Kind zu legen – und es ist vor allem sehr nerven- und rückenschonend! Kein Händchenhalten mehr übers Gitterbett gebeugt! Wenn die Nacht super unruhig wird, ist das auch unser Notfallplan.

Insgesamt sind unsere Nächte aber um einiges ruhiger geworden. Ich glaube, dass es unserem sehr selbstbestimmten Kind gut tut, sich auch nachts nicht eingesperrt zu fühlen, sondern jederzeit aufstehen zu können. Das passiert allerdings ausgesprochen selten, und meistens eher in den Morgenstunden. Dann steht ein kleiner Besucher neben mir und bringt mich mit einem „DIE MAMA SCHLÄFT NOCH!“ gleich neben meinem Ohr dem Herzinfarkt ziemlich nahe.

Ja, es ist gewöhnungsbedürftig, wenn sich das noch kleine Kind nachts frei auf der Etage bewegen könnte. Aber man gewöhnt sich daran. Gespielt hat er übrigens nachts noch nie – wenn er aufsteht, dann kommt er zu uns, meistens weil er nicht alleine zurück in den Schlaf findet. Früher hätte er dann nach uns gerufen, das kommt also fast aufs Gleiche heraus.

Aber insgesamt findet er nun leichter alleine wieder in den Schlaf zurück, wenn er nachts aufwacht. Er sucht sich eine neue bequeme Position, zieht manchmal die Spieluhr nochmal auf – und schläft wieder ein. Ausnahmen bestätigen die Regel. 😉



Für uns und unseren Sohn ist das Bodenbett damit eine wunderbare Lösung – wir hätten das vielleicht noch einiges früher ausprobieren sollen! Nun bin ich gespannt auf die ganzen weiteren Ideen und Inspirationen zum Bodenbett bei den Montessori-Entdeckern – schaut doch auch mal hier bei den Montessori-Entdeckern vorbei!

Alles Liebe,
Eure Tina

„Jacke an, Schuhe an, und los“ – Die vorbereitete Umgebung in der Garderobe

Vorletzte Woche Montag ist unsere Montessori-Entdecker-Reihe zur vorbereiteten Umgebung auf Facebook gestartet – und wir haben dort viele tolle Inspirationen zur Einrichtung von Badezimmern und in der letzten Woche zur Küche gesammelt! (Kennt ihr schon die Montessori Entdecker? Schaut doch mal hier auf Facebook oder hier vorbei, da erfahrt ihr mehr dazu!)

Heute geht es um die Garderobe! Wie oft geht man am Tag so nach draussen, kommt wieder herein, tauscht Schuhe gehen Hausschuhe, zieht die Jacke aus? Diese Tätigkeiten gehören ganz selbstverständlich in den täglichen Ablauf und auch hier gibt es viele Möglichkeiten, Kindern eine vorbereitete Umgebung anzubieten und Selbstständigkeit zu ermöglichen. Ein ganz wesentlicher Faktor dabei ist die gute Erreichbarkeit der benötigten Kleidungsstücke und Utensilien. „„Jacke an, Schuhe an, und los“ – Die vorbereitete Umgebung in der Garderobe“ weiterlesen

Die vorbereitete Umgebung: Kleinkindern viel Selbstständigkeit im Badezimmer ermöglichen

Das Bad ist heute der erste Teil unserer Montessori-Entdecker-Reihe zur vorbereiteten Umgebung – ich freue mich schon auf viele tolle Inspirationen aus euren Badezimmern! 😊 (Kennt ihr schon die Montessori Entdecker? Schaut doch mal hier auf Facebook oder hier vorbei, da erfahrt ihr mehr dazu!)  „Die vorbereitete Umgebung: Kleinkindern viel Selbstständigkeit im Badezimmer ermöglichen“ weiterlesen

Ein Gastpost, ein Gastpost! Und zwar von mir – bei…

…der wunderbaren Tanja auf Rougerepertoire! Ich habe mich riesig gefreut, als Tanja mich fragte, ob ich für sie nicht für die erste Babyzeit einen Gastpost schreiben möchte – und jetzt ist er online.

Kinder altersgerecht in den Alltag einbinden – das ist das Thema. Klingt erstmal öde…? Ich verspreche: ist es nicht. Ich würde mich riesig freuen, wenn wir bei Tanja vorbei schaut und einmal reinlest! 

Liebe Montagsgrüsse,

Eure Tina 

Warum viel Spielzeug nicht viel Spaß bedeutet – und was das mit meiner Ordnungsliebe und Montessori zu tun hat

Ich bin ja generell ein großer Ordnungs-Fan. Das geht so weit, dass ich wirklich sehr platt sein muss, um abends nicht noch eine schnelle Aufräumen-Runde durch Wohnzimmer und Küche zu drehen, bevor ich mich auf die Couch fallen lasse. Ich kann einfach nicht entspannen, wenn um mich herum noch das Chaos herrscht. Ein bißchen monkig? Ja, vermutlich.

Seit der Mini so richtig mobil ist, wird meine Ordnungsliebe auf eine harte Probe gestellt, denn er stürzt sich natürlich mit Begeisterung auf alles, was er findet, macht Schubladen und Schränke auf und spielt mit allem, was er in die Finger bekommt. Gut so! Während das Ausräumen schon ganz prima klappt, fangen wir mit dem Wieder-Einräumen allerdings gerade erst an…

Was fange ich nun also an – mit meiner Ordnungsliebe auf der einen Seite und dem Spielzeug-Chaos auf der anderen? Die Antwort ist: ich begrenze das Angebot. Das klingt jetzt erstmal ein bißchen Rabenmutter-mäßig, das gebe ich zu. Mama mag es ordentlich, deshalb gibt es weniger Spielzeug fürs Kind?

Warum ein begrenztes Angebot auch den Mini zufriedener macht und meiner Ordnungsliebe Rechnung trägt, erzähle ich in diesem Post. Mir ist gerade im Urlaub wieder aufgefallen, mit wie wenig herkömmlichen Spielzeug unser Sohn eigentlich auskommt und sich wunderbar beschäftigen kann.

Auswählen, Aussortieren, Austauschen – das sind meine drei wichtigsten Schlagwörter, wenn es um Minis Spielzeug-Sortiment geht.

Auswählen – das richtige Angebot finden

Die Auswahl von Spielzeug für das eigene Kind: man wird wirklich erschlagen von allen Angeboten. Ich bin selbst als Erwachsener in einem großen Spielwarenladen überfordert von den unzähligen Möglichkeiten. Was ist das Richtige? Womit wird er sich gerne beschäftigen?

Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich von den Altersangaben frei machen konnte, die auf vielen Spielzeugen angebracht sind. Was für ein Quatsch eigentlich! Richtig gutes Spielzeug „wächst mit“ – finde ich. Mit wachsendem Alter kann er Mini es dann einfach anders einsetzen und für andere Dinge nutzen. Diese Spielzeuge begleiten einen dann viele Jahre und es lohnt sich dabei in eine gute Qualität und hervorragende Materialien zu investieren. Weniger ist mehr – wir kaufen lieber ein wirklich schönes Teil, an dem man dann lange Freude hat.

Spielzeuge, die nur eine einzige Möglichkeit lassen, sich mit ihnen zu beschäftigen, werden dem Mini schnell langweilig. Das habe ich nun schon bei so vielen Stücken beobachtet und daraus für mich gelernt, dass es sich einfach nicht lohnt dafür viel Geld auszugeben.

Kurz zusammengefasst: Ich wähle bevorzugt Spielzeug aus, das vielseitig und kreativ einsetzbar ist, eine gute Qualität hat und entsprechend lange hält. 

Aussortieren – Übersicht ist Trumpf

Ich habe ja schon an einigen Stellen erzählt, dass ich mich mit Montessori-Pädagogik beschäftige und unseren Familienalltag zunehmen daran orientiere. Deshalb beobachte ich den Mini nun noch genauer beim Spielen. Nicht nur, weil er einfach unfassbar süß ist, sondern auch um zu sehen, womit er sich gerade beschäftigt und was ihn interessiert. In der Montessori-Pädagogik spricht man davon, dass das Kind „sensible Phasen“ für die Entwicklung von bestimmten Fähigkeiten hat. Durch genaue Beobachtung kann man dem Kind seiner Entwicklung entsprechendes Material anbieten. Das ganze fasst Maria Montessori unter dem Leitsatz „Follow the Child – folge dem Kind“ zusammen.

Entsprechend räume ich dann Spielzeug weg und sortiere aus, wenn es seinen Interessen im Moment nicht entspricht. So ging es lange mit Puzzeln: wir haben schon vor einer Weile einige geschenkt bekommen oder von Freunden mit älteren Kindern geerbt. Das Ergebnis war ziemliches Chaos – der Mini hat sich überhaupt nicht für das Puzzeln interessiert und einfach nur wild alle Teile auf den Boden geworfen.

Ich habe also alle Puzzle erst einmal weggeräumt, denn meine Lust jeden Abend beim Aufräumen gefühlte 50 Puzzle wieder zusammenzusetzen, hielt sich doch in engen Grenzen. Es war noch nicht der richtige Zeitpunkt dafür, sie entsprachen einfach noch nicht Minis Interessen.

Und in dem ganzen Puzzle-Chaos gingen dann andere Spielzeuge vollkommen unter. Ich habe generell beobachtet, dass der Mini ab einem bestimmten Überangebot gar nicht mehr zum Spielen kommt. Er ist dann so damit beschäftigt, seine Kisten, Körbe und Schubladen auszuräumen, dass er sich mit den einzelnen Spielsachen überhaupt nicht beschäftigt.

Weniger Spielzeug bedeutet auch: mehr Platz im Kinderzimmer zum Toben, verstecken und kuscheln. In Minis Kinderzimmer gibt es statt vielen Regalen lieber einen Sitzsack, ein Spielzelt und einen Rutschhund und möglichst viel freie Fläche. Dass ich am liebsten den Sitzsack mag, muss ich nicht erwähnen, oder…? 😉

Kurz zusammengefasst: Der Mini hat eine begrenzte Auswahl an Spielmaterial zur Verfügung. Sobald es anfängt chaotisch zu werden, sortiere ich die Teile aus, die zur diesem Zeitpunkt nicht seinen Interessen entsprechen.

Austauschen – das richtige Angebot zum richtigen Zeitpunkt

Und was mache ich dann mit den aussortierten Spielsachen? Alle Puzzle sind zunächst in einer Kiste in den Keller gewandert und haben dort auf ihren Einsatz gewartet. Ansonsten haben wir außerhalb von Minis Spielbereich eine Kommode mit „inaktiven“ Spielsachen, die ich vorübergehend aus dem Verkehr gezogen habe. Auf diese Art und Weise können wir  – etwa einmal pro Woche – das Spielzeug- und Materialangebot leicht verändern.

In diese Kommode wanderte dann ein leichtes Anfänger-Puzzle, dass ich dem Mini immer mal wieder angeboten habe. Bis er es mir eines Tages aus der Hand riss und alle Puzzleteile an die richtige Stelle einsetzte. Hallo Puzzle-Phase! 😉

Daraufhin haben wir dann auch die Kellerkiste wieder ans Tageslicht befördert und haben jetzt eine große Puzzlevielfalt, die wir immer mal wieder verändern. Einige Sachen wandern dann in die Kommode, andere hole ich wieder hervor. Alles ist im Fluss, könnte man sagen. So wird es nicht langweilig und wir können eine Vielfalt anbieten – nur eben nicht alles auf einmal.

(Ja, ich habe den Tisch nicht fürs Foto abgewischt – hey, das ist schließlich Kunst!)

Mengenmäßig orientiere ich mich ehrlich gesagt einfach an den vorhandenen Expedit-Regalfächern im Kinderzimmer. Pro Fach biete ich eine Spielzeugart bzw. ein Tablett mit Arbeitsmaterial an. Alles andere macht Pause in der Kommode im Flur. 😉 So ist das Zimmer abends auch schnell wieder aufgeräumt. Gleiches gilt für das Wohnzimmer, nur dass das Regal dort etwas kleiner ist. Dafür steht dort noch die Spielküche mit dem dazugehörigen Material. Über die Regal-Ordnung im Kinderzimmer, die wir auch aus dem Montessori-Prinzipien abgeleitet haben, werde ich in den nächsten Wochen nochmal einen separaten Post schreiben.

Kurz zusammengefasst: Große Vielfalt und begrenztes Angebot schließen sich nicht aus – es ist nicht notwendig, alles gleichzeitig anzubieten, regelmäßiger Austausch belebt die Spielfreude!

Wie handhabt ihr das Spielzeugangebot? Wie sorgt ihr für Ordnung in den Spielsachen? Ich bin gespannt, schreibt doch mal in die Kommentare, was da für euch wichtig ist!

Liebe Grüße,
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Porzellangeschirr fürs Kleinkind – sind wir ein bißchen irre?

Als der Brei so langsam dem normalen Familienessen weichen musste, haben wir natürlich hübsches Kindergeschirr für den Mini angeschafft. Wirklich niedlich, bunt, mit hübschen Motiven. Und natürlich aus Plastik. Natürlich? „Porzellangeschirr fürs Kleinkind – sind wir ein bißchen irre?“ weiterlesen

Rice-Kaffeelöffel + Ikea Ordning = Montessori-Übung

Seit einer ganzen Weile schon versuche ich dem Mini die ersten Puzzle schmackhaft zu machen – Entwicklung der Feinmotorik und so, ihr wisst schon. Die Reaktion darauf ist immer die gleiche: entweder er ignoriert das Puzzle komplett oder er schmeisst einfach die Teile eine Runde durchs Wohnzimmer. Hmpf.

Gleichzeitig ist mir aber aufgefallen, dass der Mini im Moment gerne Dinge versteckt: Teller in der Ritze hinterm Sofa, Bücher hinter der Kommode oder Kaffeelöffel in der Sofaritze. Ja, aua, ich habe die wiedergefunden – danke der Nachfrage. 😉 „Rice-Kaffeelöffel + Ikea Ordning = Montessori-Übung“ weiterlesen

Mit Kindern die Welt entdecken – Seifenblasen einfrieren

Schon im Dezember bin ich bei Pinterest über wunderschöne Fotos von gefrorenen Seifenblasen gestolpert und habe mir fest vorgenommen, das in diesem Winter einmal auszuprobieren. Der Mini liebt Seifenblasen – selbst wenn das Einfrieren nicht geklappt hätte, wäre uns ein lustiger Vormittag sicher gewesen. „Mit Kindern die Welt entdecken – Seifenblasen einfrieren“ weiterlesen