#freitagslieblinge – 1. Dezember 2017: Willkommen im Jahresendspurt!

Endlich ist er da, der langersehnte Dezember! Ich bin mehr als dankbar, den blöden November hinter mir lassen zu können, denn eigentlich war ich praktisch den ganzen Monat krank. Vor mir liegt also eine ellenlange To-Do-Liste für Weihnachten, Blog und Job-to-be im nächsten Jahr  – die leider im November unter meinem Medikamentenberg verschwunden ist. So sehr und so langanhaltend hatte es mich echt schon ewig nicht mehr erwischt. Um aber das positive auch zu sehen: der Mini hat sich nicht angesteckt und hat nur eine laufende Nase – damit kann ich sehr gut leben.

Mein Lieblingsessen der Woche

Sushi! Ich habe diese Woche einen Abend Sushi für mich bestellt und es total genossen. Mein Mann teilt meine kulinarische Leidenschaft für rohen Fisch auf Reis so gar nicht, also habe ich mir einen Abend ausgesucht, an dem er beruflich unterwegs war – und habe es zu einem schönen Film genossen.

Mein Lieblings-Mamamoment nur für mich

Siehe oben – ein Abend mit Sushi auf dem Sofa, wieder einigermassen fit und der Mini schlief friedlich (und früh!). Ich habe das so sehr genossen, nachdem ich in den letzten Wochen abends immer total früh ins Bett gefallen bin.

Mein Lieblingsmoment mit meinem Sohn

Da gab es diese Woche einige wunderschöne Momente – allen voran sicherlich das Weihnachtssingen des Kindergartens in einem örtlichen Krankenhaus. Ich bin immer so stolz, wenn der Mini sich dann doch traut, trotz der Lautstärke und der ungewohnten Umgebung mit den anderen Kindern nach vorne zu gehen. Aber abgesehen vom Mamastolz war es auch einfach ein wunderschöner Einstieg in die Vorweihnachtszeit, einen ganzen Haufen begeistert singende Kinder zu beobachten, die den Auftritt sichtlich genossen haben.

Da es davon aber natürlich hier kein Foto gibt – hier noch ein zweiter schöner Moment: beim Einkaufen hat der Mini das Karussell auf dem Weihnachtsmarkt entdeckt und wollte unbedingt fahren. Er hat lange überlegt und sich dann die Feuerwehr ausgesucht und strahlend zwei Runden mit ihr gedreht – so kann man aus einem langweiligen Einkauf im Nieselregen auch ein Erlebnis machen.

Mein Lieblingsbuch der Woche

WordPress für Dummies. Aus Gründen. 😉

Meine Lieblingsinspiration der Woche

Diese Woche haben mich zwei Blogposts besonders berührt. Tanja hat hier über das Leben als Mama geschrieben, und ich musste die ganze Zeit beim Lesen nicken. Gerade nach dem Kranksein im November habe ich mich echt schlecht gefühlt, weil ich praktisch nichts geschafft habe, der Blog brachlag und ich den Haushalt quasi komplett an meinen Mann abgeben musste (der das unfassbarerweise neben seinem Job noch gewuppt hat UND mir sogar in dieser Zeit auch noch einen Adventskalender gebastelt hat!).

Man kann aber eben nicht immer alles schaffen, was man sich vorgenommen hat, manchmal kommt es anders als man denkt…

Sandra hat einen ebensolchen „Ich-nicke-bei-jedem-Satz-Artikel“ geschrieben, über Privatsphäre im Netz und wie sie diese als Familienbloggerin wahrt. Ich teile ihre Sicht und habe mich in ihrem Text absolut wiedergefunden. Als ich damals mit Kind| Küche | Chaos begonnen habe, haben mein Mann und ich relativ genau besprochen, wieviel dort von unserem Familienleben zu finden sein wird und was eben nicht. Und das ist der Grund, warum der Mini hier „der Mini“ heisst (obwohl wir einen wunderschönen Namen für ihn ausgesucht haben), nur von hinten oder von der Seite zu sehen ist (obwohl er natürlich das niedlichste und wunderhübscheste Kind auf dieser Erde ist) und mein Mann hier nicht oder nur sehr selten mit Foto auftaucht (obwohl ich natürlich gerne mal mit dem weltbesten Ehemann angeben würde). Ich schreibe diesen Blog, weil ich selber gerne Blogs lese und mich diese Einblicke ins Familienleben anderer schon oft inspiriert haben oder mir geholfen haben – und sei es nur, um zu sehen, dass bei anderen auch nicht immer alles rund läuft. 😉

Wie immer gibt es weitere Freitagslieblinge hier bei Berlin Mitte Mom – habt einen schönen ersten Dezember und startet gut in das erste Adventswochenende!

Vorweihnachtliche Grüße,
Eure Tina

#freitagslieblinge – 17. November 2017: …es weihnachtet so langsam!

Der 17. November, meine Güte – wann ist denn das bitte passiert? Eigentlich ist ja quasi morgen Weihnachten. Nachdem ich mich die letzten beiden Wochen mit etwas echten Fieber rumschlagen musste, bricht nun gerade ein wesentlich erfreulicheres Fieber bei mir aus: das Weihnachtsfieber! Grippebedingt auf die Couch verbannt, viele schöne Termine musste ich absagen, aber DAS kann der blöde, hartnäckige Infekt mit nicht klauen! Ha! Ich schlürfe also den Erkältungstee aus der Weihnachtstasse, das TipToi-Weihnachtsliederbuch summt leise im Hintergrund und ich wälze Plätzchenrezepte.

Eigentlich beschreibt das schon ziemlich gut meine Woche – aber ihr hättet es ja gern noch ein bißchen detaillierter, oder? 😉

Mein Lieblingsessen der Woche

Nun ja. Also ich schmecke immer noch nicht so richtig viel, um ehrlich zu sein. Mein Mann hat am Sonntag ganz köstliches Hirsch-Gulasch gekocht – aber davon habe ich leider kein Foto gemacht. Und der Rest der Woche war kulinarisch eher unspektakulär. Was ich aber im Moment wahnsinnig gerne, und in rauen Mengen esse, ist Orangenmarmelade! Hmmm, lecker – leicht bitter, irgendwie fruchtig und eine Erinnerung an den Englandaustausch Anfang der 90er…

Mein Lieblingsmoment mit meinem Sohn

Das ist diese Woche mehr als einfach: am Montag Abend war es so weit – Minis erstes Laternenfest im Kindergarten! Es war so schön – ein kleiner Laternenumzug, viel Gesang und ein Martinsfeuer. Der Mini war selig und lief unglaublich stolz mit seiner tollen Laterne zwischen uns her. Er hat richtig viel gesungen und hatte sichtlich viel Spaß! Was der Kindergarten da für die Kleinen auf die Beine gestellt hat, war wirklich toll. Am nächsten Morgen haben wir alle ein bißchen verschlafen, weil unser kleiner Lieblings-Wecker mal nicht um 6.15 Uhr fit war… 😉

Mein Lieblings-Mamamoment nur für mich

Viel Zeit am Schminktisch diese Woche! Es heisst ja, dass man Augenringe prima mit knallrotem Lippenstift kaschieren kann. Rote Schnupfennasen, Halsschmerzen und einen Kopfschmerzschädel übrigens auch – habe ich für euch ausprobiert! Je knalliger, desto besser. Es guckt halt einfach niemand mehr auf die Augenringe & Co… 😉

Meine Lieblingsinspiration der Woche

Ich. will. Plätzchen. backen. JETZT!!! Ich habe solchen Schmacht auf selbstgebackene Weihnachtsplätzchen – Kokosmarkonen zum Beispiel. Oder ganz einfaches Spritzgebäck. Leider kriege ich das diese Woche noch nicht hin und muss mit den ganzen Plätzchenbildern auf Instagram vorlieb nehmen – aber nächste Woche!! Da startet dann auch hier die Weihnachtsbäckerei. Ich bin vorbereitet.

Meine Lieblingslektüre der Woche

Ich habe diese Woche angefangen, mit „Ein guter Plan“ zu arbeiten und Ziele/Pläne/Wünsche für 2018 festzulegen. Das macht wirklich Spaß und ist eine schöne Übung, die einen im Alltagsschritt mal ein bißchen zum Innehalten und Nachdenken bringt. Wieso ich das unter Lektüre nenne? Weil man vor dem Ausfüllen erstmal einige lesen muss – im beigefügten Leseteil und im ersten Teil des Planers.

Ich kann das nur empfehlen – egal, ob jetzt speziell mit diesem Kalender oder mit einem anderen oder gar keinen: sich konkret zu überlegen, was man nächstes Jahr tun möchte, was Ziele sein könnten, was man neu beginnen, aufhören oder ausprobieren möchte. Das ist viel besser als sich an Neujahr wieder einen Vorsatz zu überlegen und diesem am 7. Januar still zu begraben…

So, fertig! Dann startet mal schön ins Wochenende und genießt den Freitag – weitere Freitagslieblinge gibt wie immer hier bei Berlin Mitte Mom. Ich mag es ja sehr, mich da am Wochenende durchzuklicken… 🙂

Frohe Freitagsgrüße,
Eure Tina

Vom Vertrauen und Loslassen – oder: Eingewöhnung für Mama

Seit Anfang September ist der Mini ein großes Kindergarten-Kind und ich muss ehrlich gestehen, dass ich ganz schön Bammel vor dem Start in den Kindergarten hatte. Nicht, weil ich nicht davon überzeugt war, dass das der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt für unseren Sohn ist. Oder weil ich nicht das Gefühl hatte, dass wir den richtigen Kindergarten gefunden haben – nein, davon bin ich voll und ganz überzeugt. „Vom Vertrauen und Loslassen – oder: Eingewöhnung für Mama“ weiterlesen

#freitagslieblinge – 3. November 2017

Eieiei, vier Wochen ist der letzte Blogeintrag schon wieder her – aber: so ist das Leben. Manchmal findet man einfach keine Zeit für geliebte Hobbys, auch wenn sie einem noch so viel Spaß machen. Aber, jetzt ist ja quasi fast schon Vorweihnachtszeit und da weiß ja jeder, dass das der entspannteste Teil des ganzen Jahres ist. 😉

Die Freitagslieblinge heute sind ein bißchen ungewöhnlich – denn ich habe diese Woche wirklich kaum Fotos gemacht. Beispielsweise gibt es nur ein einziges Essensfoto und das war nun gerade nicht mein Lieblingsessen der Woche. Tja. Also zu den fotoarmen Freitagslieblingen – bitte hier entlang:

Mein Lieblingsessen der Woche

Sonntag Abend: Oktopus-Salat und danach einen gemischten Fischteller – es war so lecker und so köstlich. Und ich war noch so im Offline-Modus, das es davon nicht ein einziges Foto gibt. Nicht mal ein schlecht belichtetes, verwackeltes. Ihr müsst mit also auch ohne visuellen Beweis glauben, dass es einfach wahnsinnig lecker war.

Mein Lieblingsmoment mit meiner Familie

Letzten Samstag haben wir einen Tag im schönen Koblenz verbracht – mit diesem Ort unserer Hochzeitsfeier verbinden wir viele wunderschöne Erinnerungen und wir hatten spontan Lust, dort etwas Zeit zu verbringen. Der Mini hat den Tag rundum genossen und fand besonders das Seilbahnfahren höchst spannend – und das, obwohl er erst eigentlich nicht damit fahren wollte. Das Lachen zu hören und ihn strahlen zu sehen, das war einfach nur schön.

Montag morgen lief er dann als erstes zu seiner Kindergärtnerin und zählte die Highlights des Wochenendes auf: Auto gefahren (er liebt es…), Seilbahn gefahren UND Pizza gegessen! Könnte schlechter sein. 🙂

Mein Lieblings-Mamamoment nur für mich

Letzte Woche habe ich einen wunderbar entspannten Einkaufsbummel gemacht und ein paar sehr schöne neue Ergänzungen zu meinem Kleiderschrank (und meinem Schminktisch…) gefunden – es hat so viel Spaß gemacht! Jetzt bin ich gerade noch dabei, den Schrank aufzuräumen und auszusortieren, und für etwas mehr Übersicht zu sorgen. Ja, sowas macht mir Spaß, mir kleinem Monk. Dank Kindergarten kann ich mich im Moment vormittags super Stück für Stück durchs Haus arbeiten und nach Herzenslust aussortieren, aufräumen und Ordnung schaffen. Lacht nur! Damit kann ich umgehen – mich macht sowas total zufrieden.

Meine Lieblingslektüre der Woche

Jedes Jahr im Herbst packt mich als alte Germanistin wieder zu Lust, Lyrik zu lesen. Ich weiß gar nicht, warum das so ist – vielleicht weil Gedichte so gut zu Tee, Kerzen und der Couch passen? Auf jeden Fall ist in diesem Jahr eine neue Rilke-Gedichtsammlung dazugekommen, in die ich nun nach dem Zufallsprinzip mehr oder weniger wahllos hineinlese.

Nach dem Einkaufsbummel hat auch mein Stapel ungelesener Bücher wieder eine erfreulich beruhigende Höhe erreicht. Ein paar Klassiker, die schon lange auf meiner Liste stehen, aber auch ein paar neue Bücher sind dabei – ich werde berichten. In den letzten Wochen habe ich übrigens neben einer Luther-Biographie und dem neuen Dan Brown auch den vierten Hilla-Palm-Band von Ulla Hahn gelesen und war leider ein bißchen enttäuscht. Vielleicht ist es auch so, dass an den ersten Band, der wirklich seit langem meine Lieblingsbuchliste anführt, einfach keiner der folgenden rankommt? Oder ich muss es einfach nochmal lesen, denn beim ersten Lesen hat es mich leider einfach irgendwie nicht gepackt. Origin war dagegen ein klassischer Dan Brown, exakt so wie zu erwarten. Nett, aber irgendwie Fast Food – man hat irre Lust darauf und wenn man dann durch ist, ist es auch erstmal wieder gut. 😉

Meine Lieblingsinspiration der Woche

Ich habe mich viel im Ordnungs-Internet herumgetrieben in dieser Woche  – ihr merkt, das Thema beschäftigt mich gerade… Haushalts- und Familienorganisation, Ordnung, Routinen, es gibt so vieles dazu, dass ich hier gar keine konkrete Seite verlinken kann. Bei uns wird sich in den kommenden Wochen und Monaten einiges verändern – ich werde Mamasein & Job als #workingmom unter einen Hut bringen, mein Mann startet in eine neue berufliche Herausforderung – da wurde es Zeit, unserem zwar sehr eingespielten Chaos ein bißchen Struktur zu verpassen. Ich denke, dass das gut geklappt hat – vielleicht schreibe ich nach einer Weile Erfahrungen sammeln auch mal hier über unsere neuen Routinen und sammele dazu auch einige Links.

So, das war mein bilderarmer Wochenrückblick zum Freitag. Ich verspreche nächste Woche wieder mehr Fotos! Wie immer findet ihr weitere Freitagslieblinge später hier bei Anna alias Berlin Mitte Mom – viel Spass beim Durchstöbern!

Liebe Novembergrüße,
Eure Tina

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Wochenende in Bildern – 30. September / 1. Oktober 2017

Long time no Wochenende in Bildern! Ich war Sonntags abends einfach in den letzten Wochen immer zu k.o. für einen Blogpost. Jetzt wird es bei uns wieder ein wenig ruhiger, also mache ich mich mal wieder dran an das regelmässige bloggen. Tschakka! 😉 

Samstag morgen – und wir gehen nicht frühstücken. Es regnet wie aus Kübeln und auf unserer To Do-Liste steht noch die ein oder andere Aufgabe, also frühstücken wir zu Hause. Nach dem Frühstück schmeisse ich die Küchenmaschine an – morgen ist Kindergartenfest. Und kein Kindergartenfest ohne….? Kuchen! Apfelkuchen wird es diesmal, auf besonderen Wunsch des Mini.

Es riecht ganz herrlich, sobald der Kuchen im Ofen ist – ich liebe ja bei den Gerüchen am allerliebsten Kuchenduft im Haus. (Frischgeschnittenes Gras ist aber auch toll!) Ein Wunder, dass noch niemand Raumduft in den Sorten „Apfelkuchen“, „Zimtschnecke“ oder „frische Brötchen“ im Angebot hat…

Nach der schönen ist vor der weniger schönen Aufgabe. Aufräumen. Aaaaaargh…. Aber leider sieht es in unserem Wohnzimmer schon eine Weile aus wie nach einer Explosion im Spielzeugladen – also heisst es aussortieren und den verbleibenden Rest neu ordnen. Also vor allem wieder zurück ins Kinderzimmer schaffen. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich heute ausschlafen durfte? Die daraus resultierende Energie muss Schuld daran sein, dass ich heute diese wahnwitzige Aufräum- und Aussortier-Aufgabe angegangen bin. Anders kann ich mir das nicht erklären.

Der Mini findet die Idee des Aussortierens auf jeden Fall von vorne bis hinten völlig bescheuert phantastisch. Er hilft mit, ist völlig einverstanden auch einige nicht benutzte Dinge wegzupacken, und liest ansonsten in Ruhe ein Buch. Ironie off Alles voll harmonisch hier… Aber es zählt ja das Ergebnis und das ist auf jeden Fall ORDENTLICH. Yeah, der kleine Monk in mir feiert immer noch eine Party!

Zur Belohnung schnappt mein Mann sich den Sohnemann nach dem Mittagessen und macht mit ihm einen kleinen Ausflug – zweieinhalb Stunden ganz alleine nur für mich! (Habe ich eigentlich schonmal erwähnt wie toll dieser Mann ist?! ❤️ Er kennt mich einfach so gut.) Und ich? Ich setze mich erstmal an den Schminktisch. Entspannen klappt bei mir am besten mit einem Pinsel in der Hand. Außerdem steht heute Abend noch ein Familienessen an, dafür müsste ich mich sowieso noch fertig machen. Und überhaupt. 😉

40 Minuten später sitze ich mit einem Tee auf dem Sofa, lasse meinen Blick zufrieden durch das IMMER NOCH aufgeräumte Wohnzimmer schweifen, höre Musik und schaue dem Regen im Garten zu. Perfekt! 

Nachdem der Mini und mein Mann wieder zu Hause sind, wird im Wohnzimmer natürlich wieder gespielt – versteht mich nicht falsch, ich will sicherlich kein Museum hier haben. Aber so eine gewisse Grundordnung brauche ich einfach zum Wohlfühlen, sonst kann ich nicht geradeaus denken.

Freitag  hat eine Freundin dem Mini aus Kanada ein tolles neues Riesen-Puzzle geschenkt, das müssen wir natürlich noch ausprobieren, bevor es später zum Essen geht.

Im Restaurant läuft abends dann alles prima, der Mini findet alles spannend und hat viel Spaß. Pommes mit Ketchup tragen ihres zu einem gelungenen Abend bei… ☺️

Sonntag – Kindergartenfest!! Aber erstmal: Kaffee. 

Der Mini findet seine neue Leseecke im Wohnzimmer offenbar ganz gemütlich und guckt nach dem Frühstück in Ruhe Bücher an. Oder liest sie uns (oder sich?) vor, auch sehr schön! 

Und dann geht es auch schon los: unser erstes Kindergartenfest! Unser großer kleiner Mann steht vorne an Hand seiner Erzieherin und singt ein Lied mit seiner Gruppe vor. ❤️ Wir sind hin und weg – und so stolz, dass er sich das getraut hat!  Danach geht es zum Spiel & Spass-Teil über und der Mini entdeckt das Karussell…

…und den Popcorn-Stand. 😊

Wir hatten einen wirklich schönen Tag! Der Mini ist ganz aufgekratzt und ein bisschen übermütig, als wir gegen 17 Uhr wieder zu Hause sind. Nachdem wir ihn dann doch vom Schlafen überzeugen konnten, gibt es für uns noch eine schnelle Pasta – und dann sind wir auch platt!

Das war unser Wochenende – was habt ihr denn so gemacht? Weitere Wochenenden findet ihr hier bei Susanne verlinkt – Durchstöbern lohnt sich! 

Liebe Grüße,

Eure Tina 

#freitagslieblinge – 29. September 2017: Bunte Blätter, Curry und Kuchen

Freitaaaaaaaaag!! Zeit für einen positiven Wochenrückblick – ich finde es ja wirklich so schön, sich immer in Erinnerung zu rufen, was in der letzten Woch richtig gut war. Los geht’s: „#freitagslieblinge – 29. September 2017: Bunte Blätter, Curry und Kuchen“ weiterlesen

#freitagslieblinge – 22. September 2017: Kastanien, Schminkkram & Maxsoße

Freitag, Freitag, Freitag – yeah! Ich freue mich so sehr aufs Wochenende – hoffentlich ist das Wetter so schön wie gestern und heute! Seit Mittwoch passiert hier auf dem Blog auch wieder etwas, die Sommerpause ist vorbei. Minis Kindergarten-Eingewöhnung läuft noch weiter, aber die anstrengende Zeit haben wir glaube ich hinter uns. Er macht das ganz toll und wir sind wahnsinnig stolz auf unser grosses Kindergarten-Kind. 🙂 „#freitagslieblinge – 22. September 2017: Kastanien, Schminkkram & Maxsoße“ weiterlesen

Das war ich nicht! Ehrlich! – Ein Gastbeitrag von MINT & MALVE

Am allermeisten freue ich mich über Gastbeiträge von Bloggerinnen, die ich selber gerne lese – und das ist auch heute der Fall: Eliane von MINT & MALVE schreibt über mein Herzensthema – Bücher! Und zwar sowohl über die, die sie gerne selber liest, als auch die, die sie gerne vorliest. Letztere Kategorie überwiegt mengenmässig in unserem Haushalt definitiv… 😉 Sie war so nett, euch heute hier ein besonderes Kinderbuch vorzustellen – aber lest selbst, was sie zu „Ich war’s nicht!, sagt Robinhund“ von Alice Lima de Faria (PR-Sample) schreibt. „Das war ich nicht! Ehrlich! – Ein Gastbeitrag von MINT & MALVE“ weiterlesen

Das Bodenbett: ein selbstbestimmter Schlafplatz für Kleinkinder

Hallo, hallo! – und herzlich Willkommen zum #MontessoriMontag, der sich ab heute ganz dem Kinderzimmer zuwendet und nach und nach die verschiedenen Bereiche darin aufgreift. Hier findet ihr eine Übersicht über die verschiedenen Themen des #MontessoriMontags, vielleicht habt ihr ja auch Lust mitzumachen?

Heute geht es um das Bett. Wer hier schon eine Weile mitliest, weiß dass unser Sohn und der Schlaf so eine ganz eigene Geschichte für sich sind. Hier habe ich dazu schon einmal etwas geschrieben – und jetzt endlich erscheint dann auch der damals angekündigte Artikel zum Bodenbett.



Warum überhaupt ein Bodenbett?

Bei Montessori ist das Bodenbett wohl eines der bekanntesten Bestandteile der vorbereiteten Umgebung. Denn so wie die Umgebung in allen Räumen den motorischen Möglichkeiten und der Körpergröße des Kindes angepasst sein sollte, so gilt das insbesondere für den Schlafplatz. Ziel ist es, dass das Kind diesen selbstständig erreichen oder wieder verlassen kann, und somit auch in diesem wichtigen Bereich größtmögliche Eigenständigkeit hat.

Unsere Bettgeschichte geht so: Ganz klassisch hat der Mini nach seiner Geburt bei uns im Babybay geschlafen. Oder daneben, das ist jetzt Definitionssache. 😉 Das Babybay wurde sehr schnell zu klein, der Mini zog in sein Kinderbett um – allerdings stand das immer noch mit einer abmontierten Bettseite an unserem Bett. Das war zum Stillen einfach so viel praktischer und ich hatte gar keine Lust nachts mehrfach aufzustehen. Irgendwann haben wir die Gitterseite dann anmontiert, als der Mini immer mobiler wurde und wir Sorge hatten, das er abends auf unser Bett rollt und von dort herunterfällt. Zunächst war das auch kein Problem.

Als der Mini etwa 19 Monate alt war und schon eine Weile im eigenen Zimmer schlief, schien er zunehmend unzufrieden mit seinem Gitterbett zu sein. Auch das Herausnehmen der beiden Gitterstäbe brachte keine Verbesserung, er wollte einfach nicht gerne hinein, hat oft geweint, sich mit dem Einschlafen schwergetan und sofort nach dem Aufwachen angefangen, auf dem Bett herumzuklettern. Da wir ein ziemlich großes Kind haben, hatte ich auch das Gefühl, dass das 70x140cm-Bett unserem unruhigen Schläfer einfach nicht genug Platz zum nächtlichen Bewegen bietet. (Kleiner Einschub: unser Kind hat übrigens nie gerne bei uns im Familienbett geschlafen. Er findet das schon toll – aber ausschließlich zum Turnen und Quatsch machen, an Schlaf ist da nicht mehr zu denken.)

Wir haben ziemlich lange recherchiert und sind schnell auf das Bodenbett nach Montessori gestoßen. Wir wollten gerne eine Lösung, die einerseits gleich die Größe eines „normalen“ Bettes bot, andererseits aber schon noch eine kleine Begrenzung als Rausfallschutz bot. Ansonsten würde ich den nachtaktiven Mini wohl jeden Morgen an einer anderen Stelle im Zimmer wiederfinden… 😉 Da wir keine großen Handwerker sind, war klar, dass selber bauen von vornherein ausschied.

Wie sein Bodenbett heute aussieht

Die für uns beste Lösung war das Ikea KURA Bett, das man mit einem kleinen „Hack“ auch als Bodenbett aufbauen kann. Was uns bei diesem Bett besonders angesprochen hat, ist der gemütliche Höhlencharakter, den man mit dem ebenfalls verfügbaren Himmel und dem Kopfteil schaffen kann. Ich habe schon den Eindruck, dass der Mini diese Art von „Begrenzung“ braucht, um sich wohlzufühlen – andererseits aber jederzeit aufstehen kann, wenn er will.



Anfang des Jahres zog nun also dieses Bodenbett bei uns ein und wir waren gespannt, wie der Mini es findet. Zu Beginn haben wir noch seine Kinderbettmatratze davor gelegt, um einen möglichen „Absturz“ von der Matratze abzupolstern – das war aber überhaupt nicht nötig. Der Aussenrand des Bettes steht noch etwas 5 cm höher als die Matratze und ist so kein richtiger Rausfallschutz, sondern eher eine kleine „Erinnerung“, das hier das Bett aufhört. Gleichzeitig mit dem Bodenbett sind wir auf Schlafsäcke mit Fuß-Öffnungen umgestiegen: wenn man nachts aufstehen kann, sollte man schließlich auch unfallfrei laufen können, stimmts? Der Mini fand die Veränderungen prima und wälzte sich schlafend quer durch sein großes Bett.

Anstelle des Nestchens haben wir übrigens in den Kopfteil des Bettes mein altes Stillkissen gelegt, das ist sehr gemütlich, – auch zum Vorlesen – und verhindert, dass er sich den Kopf bei den nächtlichen Turnereien anstößt. Vor einigen Wochen gab es dann noch eine weitere Veränderung – wir haben den Schlafsack gegen Kopfkissen und Bettdecke ausgetauscht! Der Mini hat sich bei jeder Gelegenheit Decken über die Beine gelegt und gesagt, dass das so gemütlich sei, also fanden wir es an der Zeit, ihm auch eigene Kinderbettwäsche für sein Bett zur Verfügung zu stellen.

Er durfte die Bettwäsche alleine aussuchen und steigt nun jeden Abend mit einem zufriedenen „Dass is so gemütlich“ in sein Bodenbett.

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Meine Mutter hat bereits angeboten, einen eigenen Himmel für das Bodenbett zu nähen, mit selbst ausgewähltem Stoff. Das finde ich eine sehr süße Idee und hoffe, das der Mini sich auch freuen wird. Wir müssen demnächst mal einen hübschen Stoff auswählen – vielleicht etwas mit Sternchen?

Noch kurz zur Matratze: Generell gilt, dass man Matratzen nicht auf den Boden legen sollte, um Schimmelbildung zu vermeiden. Wir haben uns im Fachgeschäft dazu beraten lassen und haben die Matratze zunächst doch auf den Boden gelegt. Zum einen ist die Gefahr des Schimmelns wohl bei einem kleinen Kind, das dort schläft insgesamt geringer, zum anderen kann man durch regelmäßiges Aufstellen und Lüften der Matratze wohl gut vorbeugen. Bisher haben wir damit keine Probleme. Wenn der Mini noch etwas größer und schwerer wird, werden wir einfach einen Lattenrost unter die Matratze legen – dann schließt diese bündig mit der Oberkante der Bettumrandung ab.
Und? Welche Vorteile hat das Bodenbett nun für uns?

Ganz egoistisch fange ich mal mit MEINEN Vorteilen an. 😉 Das Vorlesen ist abends nun wesentlich unkomplizierter: man sitzt gemeinsam gemütlich im Bett und liest. Fertig. Im Normalfall stehen meine Mann und ich dann nach dem Lesen auf und bleiben noch im Raum, bis der Mini schläft. Es ist aber in schlechten Nächten oder nach besonders aufregenden Tagen auch gar kein Problem, sich einfach ins Bett neben das Kind zu legen – und es ist vor allem sehr nerven- und rückenschonend! Kein Händchenhalten mehr übers Gitterbett gebeugt! Wenn die Nacht super unruhig wird, ist das auch unser Notfallplan.

Insgesamt sind unsere Nächte aber um einiges ruhiger geworden. Ich glaube, dass es unserem sehr selbstbestimmten Kind gut tut, sich auch nachts nicht eingesperrt zu fühlen, sondern jederzeit aufstehen zu können. Das passiert allerdings ausgesprochen selten, und meistens eher in den Morgenstunden. Dann steht ein kleiner Besucher neben mir und bringt mich mit einem „DIE MAMA SCHLÄFT NOCH!“ gleich neben meinem Ohr dem Herzinfarkt ziemlich nahe.

Ja, es ist gewöhnungsbedürftig, wenn sich das noch kleine Kind nachts frei auf der Etage bewegen könnte. Aber man gewöhnt sich daran. Gespielt hat er übrigens nachts noch nie – wenn er aufsteht, dann kommt er zu uns, meistens weil er nicht alleine zurück in den Schlaf findet. Früher hätte er dann nach uns gerufen, das kommt also fast aufs Gleiche heraus.

Aber insgesamt findet er nun leichter alleine wieder in den Schlaf zurück, wenn er nachts aufwacht. Er sucht sich eine neue bequeme Position, zieht manchmal die Spieluhr nochmal auf – und schläft wieder ein. Ausnahmen bestätigen die Regel. 😉



Für uns und unseren Sohn ist das Bodenbett damit eine wunderbare Lösung – wir hätten das vielleicht noch einiges früher ausprobieren sollen! Nun bin ich gespannt auf die ganzen weiteren Ideen und Inspirationen zum Bodenbett bei den Montessori-Entdeckern – schaut doch auch mal hier bei den Montessori-Entdeckern vorbei!

Alles Liebe,
Eure Tina

#freitagslieblinge – 25. August 2017

Long time no see! Es fühlt sich an, als ob ich ewig nichts gebloggt hätte, aber die kleine Pause hat auch sehr gut getan. Und wie könnte man besser wieder einsteigen, als mit den Freitagslieblingen und auf die schönen Dinge der letzten Woche zurückschauen? „#freitagslieblinge – 25. August 2017“ weiterlesen