„Jacke an, Schuhe an, und los“ – Die vorbereitete Umgebung in der Garderobe

Vorletzte Woche Montag ist unsere Montessori-Entdecker-Reihe zur vorbereiteten Umgebung auf Facebook gestartet – und wir haben dort viele tolle Inspirationen zur Einrichtung von Badezimmern und in der letzten Woche zur Küche gesammelt! (Kennt ihr schon die Montessori Entdecker? Schaut doch mal hier auf Facebook oder hier vorbei, da erfahrt ihr mehr dazu!)

Heute geht es um die Garderobe! Wie oft geht man am Tag so nach draussen, kommt wieder herein, tauscht Schuhe gehen Hausschuhe, zieht die Jacke aus? Diese Tätigkeiten gehören ganz selbstverständlich in den täglichen Ablauf und auch hier gibt es viele Möglichkeiten, Kindern eine vorbereitete Umgebung anzubieten und Selbstständigkeit zu ermöglichen. Ein ganz wesentlicher Faktor dabei ist die gute Erreichbarkeit der benötigten Kleidungsstücke und Utensilien.

Unsere Garderobe ist noch nicht richtig fertig. Bereits seit unserem Einzug vor einem Jahr (hust) liegen eigene Garderobenhaken für den Mini bereit, die links von unserem Spiegel auf seiner Höhe angebracht werden sollen. Sie liegen da ganz prima, denn wie so oft hat bei uns die provisorische Lösung sich irgendwie als ganz praktisch erwiesen. Und gerade jetzt im Sommer benötigt man ja glücklicherweise doch weniger Platz für Jacken, Matschhosen & Co.

Seit wir im Haus wohnen und einen wunderbar großen Eingangsbereich haben, steht dort eine große Kommode, in der wir Schals, Mützen, Schlüssen, Portemonnaies und wichtigen Kleinkram aufbewahren. Den Kerzenständer darauf hat übrigens der Opa meines Mannes selbst geschmiedet – ein echtes Herzensdekostück, der nun in unserem Eingangsbereich endlich einen perfekten Platz gefunden hat.


In der Kommode hat der Mini eine eigene Schublade mit seinen Anziehutensilien – aktuell nur einige Strickjacken sowie eine Softshell-Jacke für kältere Tage, Sonnenhüte und Sonnenmilch. Die Socken liegen da, weil der Mini hier zu Hause so gerne barfuss läuft, draussen dann aber gerne Socken in Sandalen und Schuhen tragen mag – und ich dann nicht immer extra hochlaufen möchte. (Minis Matschhose für Regentage liegt übrigens in der Garage unten im Buggy, die ziehen wir – wenn überhaupt – dann eher unterwegs bei Bedarf an.)


Aussen an der Kommode hängt seit neustem auch sein Kindergarten-Rucksack, der schon immer mal wieder stolz probegetragen wird. Übrigens immer nur in der Hand, nicht auf dem Rücken – dann kann man den ja nicht an der Zunge ziehen! 😉 Im Winter hatte der Schneeanzug des Mini an diesen Knöpfen seinen feste Platz – die sind ja praktisch wie Garderobenhaken…


Wir haben inzwischen einen Stuhl seines Kindertisches in den Flur gestellt, das erleichtert das Anziehen und im Moment auch das Eincremen/Nachcremen mit Sonnenmilch doch sehr. Da der Mini inzwischen auch versucht, seine Schuhe selbst anzuziehen, werde ich ihm demnächst noch eine Schuhkarte basteln, die ihm zeigt, welcher Schuh an welchen Fuß gehört.


Seine Schuhe stehen in der Garderobennische bei unseren Schuhen. Dort befindet sich auch ein großer Spiegel, den der Mini sehr liebt und ausgesprochen gerne nutzt. Generell ist die Nische zum verstecken ganz hoch im Kurs – oder um mal schnell in Papas Schuhe zu schlüpfen und damit durch den Flur zu schlappen…


Die beiden Türen, die aus dem Flur in die Wohnküche führen ermöglichen geöffnet außerdem einen perfekten Bobbycar-Rundkurs oder Rennkurs. Das hat jetzt nichts mit Montessori zu tun, gehört aber irgendwie zu unserer Garderobe mit dazu.

Für mich ist noch wichtig, dass die in der Garderobe angebotenen Kleidungsstücke generell zur Jahreszeit passen. Im Frühjahr hatten wir oft Diskussionen, weil der Mini so gerne seinen bunt-gestreiften Schneeoverall anziehen wollte, der dort noch immer gut sichtbar hing. Da mir schon beim Gedanken daran der Schweiß ausbrach, war die einfache Lösung schließlich, den Overall in den Keller zu räumen, um ihn im nächsten Winter an Minis Cousine weiterzugeben. So gibt es nun eine Auswahl, die generell zur Jahreszeit passt und aus der er frei auswählen kann.

Ich bin sehr gespant auf die weiteren Beiträge zur vorbereiteten Umgebung in der Garderobe heute! Wie sieht denn eure Garderobenlösung aus? Was ist euch dabei wichtig? Ihr müsst auch nicht unbedingt einen vollständigen Blogpost dazu haben – ein Foto oder ein kurzer Text lässt sich unter dem heutigen Montagspost auch schnell ergänzen und ist vielleicht eine schöne Inspiration für andere! Also: mitmachen! 😉

Liebe Grüße,
Eure Tina

2 Kommentare zu „„Jacke an, Schuhe an, und los“ – Die vorbereitete Umgebung in der Garderobe

  1. Ich würde mich freuen ein Bild von der Schuhkarte zu sehen. Das klingt nach einer tollen Idee um die frustrierenden Entenfüße zu vermeiden.
    Ich mag die Reihe sehr. Sie inspiriert sehr. Danke

    Gefällt 1 Person

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