Pimp your Frühstück! – leckere Alternativen für Groß und Klein

Die Eltern unter euch kennen das: Man selbst ist morgens noch vollauf damit beschäftigt, das zweite Auge komplett zu öffnen und überschlägt vorsichtig, wie viel Stunden Schlaf denn letzte Nacht so drin waren. (Spoiler: Das Ergebnis ist meistens unschön.) Das Kind dagegen ist schon voll hochgefahren und zu 120% bereit für den Tag. Und verlangt Früüüüüüühhhstück.

Jetzt Brötchen holen gehen…? Die Frage beantwortet sich wohl meist von selbst. Aber jeden Tag Müsli essen? Irgendwann wird einem auch die leckerste Mischung langweilig. Also mir zumindest! In diesem Post stelle ich euch daher drei leckere Alternativen zu klassischem Müsli vor, für die ihr morgens nicht einen Fuß vor die Tür setzen müsst und die auch gut für kleinere Kinder geeignet sind.



Das Zackzack-Frühstück für Faule: Overnight Oats

Der Vorteil dieses Frühstücks ist, dass man morgens nichts machen muss. Gar nichts, wenn man nicht möchte. Der Nachteil: man muss halt am Abend vorher daran denken… 😉 Wenn man das tut, sind Overnight Oats (ein schicker Begriff für eingeweichte Flocken) eine feine und sehr leckere Angelegenheit!

Das braucht ihr:

  • feinblättrige Flocken (Haferflocken, Dinkelflocken, Mehrkornflocken – was auch immer ihr mögt und gerne esst.)
  • Milch (Kuhmilch, Sojamilch, Hafermilch – again: was ihr am liebsten mögt.)
  • Etwas zum Süßen – Honig, Agavendicksaft etc.
  • festeres Obst oder TK-Obst
  • frisches Obst zum Dekorieren

img_6146

Und so geht es:

  • Füllt eine beliebige Menge Flocken in eine verschließbare, eher hohe Dose (ca. 4 Esslöffel für eine Portion) und gießt Milch dazu, bis die Haferflocken etwa gut 1 cm mit Milch bedeckt sind. Süßt die Mischung und verrührt sie kräftig.
  • Da die Haferflocken die Milch über nacht aufsaugen, sollte die Mischung jetzt noch relativ flüssig sein.
  • Wenn ihr TK-Obst dazugeben möchtet, könnt ihr es jetzt untermischen oder darauflegen. Sehr lecker schmeckt es auch, wenn man einen geraspelten Apfel oder eine geraspelte Birne einrührt.
  • Achtung: einige Obstsorten mögen keinen langen Kontakt zu Milchprodukten, Kiwi und Ananas beispielsweise. Diese müsst ihr morgens frisch auf eure Oats legen, ansonsten schmeckt die Milch sauer.
  • Und jetzt: über Nacht ab in den Kühlschrank!
  • Am nächsten Morgen einfach aus dem Kühlschrank nehmen, gut umrühren und wenn ihr mögt noch mit etwas frischem Obst belegen – lecker!
  • Wer nicht auf etwas knuspriges verzichten möchte: gepuffter Amaranth (was für ein Name, oder?!) eignet sich super zum Drüberstreuen und sorgt für etwas „Crunch“.



Viel leckerer als sein Ruf: Porridge

Uff, Porridge oder Haferbrei – klingt jetzt beides nicht nach der kulinarischen Erfüllung, oder? Ist aber wahnsinnig lecker und vor allem im Winter mein Lieblingsfrühstück. Also unter den gesunden Varianten. Ansonsten ist das Schoko-Croissant natürlich unschlagbar. 😉

Ich kann euch gar nicht sagen, ob das was ich mache so ein richtig klassischer Porridge ist – vermutlich nicht. Aber: er ist schnell gemacht und hält mich wirklich sehr lange satt. Die Zutaten sind fast die gleichen wie für Overnight Oats – allerdings benötigt ihr etwas mehr Milch und noch einige Löffel Joghurt oder Obstmus.

Und so geht’s:

  • Flocken, Milch und Süße in einen Topf geben und unter Rühren zum Kochen bringen. So lange köcheln lassen, bis sich ein dicker Brei gebildet hat – das dauert meistens keine fünf Minuten. Je dicker das (der?) Porridge wird, desto besser müsst ihr Rühren, das Ganze brennt wirklich schnell an.
  • Wenn ihr die gewünschte Konsistenz erreicht habt, nehmt ihr den Topf vom Herd und lasst es kurz abkühlen. Dann rührt ihr Joghurt oder Obstmus unter – etwa 1-2 Esslöffel, das macht das Porridge schön cremig.
  • Jetzt noch frisches Obst dazu – fertig!
  • Probiert mal aus, etwas Vanille oder Zimt während des Kochens dazuzugeben – schmeckt gut und duftet himmlisch…

Porridge ist übrigens Minis Lieblingsfrühstück, wenn er kein Müsli isst. Er mag es am liebsten mit Obstmus oder etwas zerdrückter Banane.



Mal was ganz anderes: süßer Couscous mit Früchten

Als ich kürzlich meinen Couscous-Salat zusammenmixte, kam mir der Gedanke, dass das ganze doch auch in süß gut schmecken müsste? Bevor ich das ausprobiert habe, habe ich es aber ehrlicherweise mal gegoogelt – und siehe da: auf die Idee sind auch schon andere gekommen. Also habe ich mich auch rangewagt und fand es lecker! Dem Mini hat es nicht geschmeckt – aber der mag auch so keinen Couscous, da war das keine große Überraschung.

Das braucht ihr:

  • Couscous (ca. 100 Gramm für eine Portion)
  • 150 ml Milch
  • Süße nach Geschmack
  • eine Handvoll Trockenfrüchte (Rosinen, gehackte Aprikosen oder Datteln)
  • frisches Obst

Und so geht’s:

  • Milch zum Kochen bringen und den Couscous sowie die Trockenfrüchte einrühren. Danach vom Herd nehmen und 10-12 Minuten quellen lassen.
  • Mit frischem Obst vermischen oder belegen – und frühstücken!

Ich mag das sehr gerne, weil es mal etwas anderes ist – aber ich esse auch sehr gerne Couscous. Die Konsistenz ist ganz anders als bei den beiden vorherigen Varianten – eher trocken. Wie ein süßer Couscous-Salat mit Obst sozusagen!



Was frühstückt ihr denn so? Immer her mit euren Rezepten, ich freue mich über Neues zum Ausprobieren…

Viel Spaß beim Ausprobieren und viele Grüße,
img_4183

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s