Happy Mothers Day – Happy New Life! #blogparade

Tina, versierte Zweifach-Mama und Autorin hinter http://www.since-we-met.com – fragt danach, was das Muttersein so an Veränderungen mit sich bringt. Was fällt einem leicht, was schwer – sehr interessantes Thema! Und ich finde, dass es auch ein sehr wichtiges ist.

Warum? Weil ich finde, dass das Umfeld – und gerne auch mal eher fremde Menschen und entfernte Bekannte – einem vor dem Leben mit Kind etwas Angst machen, weil sich „alles“ ändert. Ja, es ändert sich viel – aber was genau und wie sehr einem die Veränderung gefällt oder nicht, das ist bei jedem ganz anders. Ich freue mich schon auf die anderen Beiträge und bin gespannt, wie andere das Mama-werden und Mama-sein so wahrnehmen. Bei Tinas Punkten habe ich auf jeden Fall schon sehr geschmunzelt! 

Was hat sich für mich als Mutter geändert?

  • Ich finde den unterbrochenen und fehlenden Schlaf weniger schlimm als erwartet – und wir haben wirklich keinen guten Schläfer. Aber irgendwie gewöhnt man sich daran.
  • Ich hätte niemals im Leben geglaubt, dass ich 7.00 Uhr mal als „ausschlafen“ empfinde.
  • Mich hat am meisten überrascht, wie wenig die Zwerge am Anfang einen bestimmten Rythmus haben: jedesmal, wenn ich glaubte verstanden zu haben, wann man am besten füttert/hinlegt/rausgeht, war am nächsten Tag wieder alles ganz anders. Da das sehr mit meinem inneren To-Do-Listen-Monk kollidierte, fand ich diese anfängliche Umstellung sehr schwer.
  • Ich hätte gedacht, dass mir mein Job mehr fehlen würde. Dabei bin ich jetzt richtig froh, mich für eine längere Elternzeit entschieden zu haben.
  • Wie bei Tina: wieviel Sorgen man sich machen kann, war mir vor der Geburt des Mini nicht klar.
  • Was mich auch überrascht hat und mich immer wieder aufregt: wenn fremde Menschen sich zu distanzloser Einmischung berufen fühlen, wenn es um Themen rund ums Kind geht. („Er schläft doch nicht etwa bei euch im Bett, oder?“, „Er schläft NICHT bei euch im Bett…?“) Man stelle sich mal vor, man würde sich einfach so nach der Schlafsituation von diesen Personen erkundigen. Irgendwann mache ich das mal.
  • Völlig außerhalb meiner Vorstellung: der tatsächliche Verbrauch an Feuchttüchern. Oh Mann.
  • Wieviele Ritzen und Rillen kann ein Kinderhochstuhl bitte haben?! Hat da mal einer drüber nachgedacht, dass man den ständig – also dreimal täglich – saubermacht..??
  • Ich habe mich im letzten Jahr aber auch verändert. Ich bin aufbrausender und kompromissloser als vorher, wenn es um unser Kind geht und Themen, die mir am Herzen liegen. Ich bin selbstbewusster und mir liegt weniger daran, anderen zu gefallen und es Ihnen recht zu machen. Ich bin irgendwie zufriedener mit mir – trotz Schwangerschaftsrestkilos und -streifen. Wenn es nicht so abgelatscht wäre, würde ich sagen, ich bin angekommen.
  • Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich einmal gerne stundenlang spazieren gehe.
  • Ich kenne jetzt das Spielplatzkontinuum: du kommst mit 5 Förmchen und einem Eimer, und gehst mit 5 anderen Förmchen und einer Schaufel wieder nach Hause. Und drei Eimern Sand, strategisch am Kind versteckt. Die fallen dann erst zu Hause auf dem Wickeltisch auf.
  • Babykurse & ich – wir passen nicht zusammen. Ich fand bisher – bis auf den Pekip-Kurs – alles doof. Babyschwimmen („Ja, wir sind die kleinen Fische, kleinen Fische, kleinen Fische und wir sind alle da!“ Echt?) – akute Nerv-Ohrwurmgefahr, Fit mit Baby (Super Idee, einen Sportkurs mit Baby zu machen, wenn die gerade loskrabbeln) und Eltern-Kind-Turnen mit einer Kursleiterin direkt aus der Kaserne. Nicht meins.
  • Spielplatzbesuche – da hatte ich ehrlich gesagt einen kleinen Horror vor. Das Kind spielt begeistert und ich muss mit den anderen Mamis höflich Konversation machen. Ich möchte das nicht. Und dann kam alles ganz anders. Erster Spielplatzbesuch, sehr nette Bekanntschaft, schon zweimal gemeinsam Kaffee getrunken. Manchmal muss man sich auch einfach nicht so viele Gedanken machen.
  • Ach ja, last but not least: ich hab‘ mich immer gefragt, warum Kinderwägen und Autorücksitze bei Familien eigentlich immer so aussehen, wie sie aussehen. Und ob die nie saubergemacht werden. Ich weiß jetzt wieso. Sisyphos lässt grüßen.

So, ich wünsche euch einen wunderschönen Muttertag – lasst euch verwöhnen und genießt das tolle Wetter!

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