40 Minuten, unzählige Varianten – köstlicher Flammkuchen

Wie ich ja schon mehrfach geschrieben habe, muss es essenstechnisch bei uns unter der Woche einfach sein und schnell gehen. Am Wochenende toben wir uns gerne mal mit 326 Zubereitungsschritten und zwei Stunden Vorbereitungszeit aus – aber von Montag bis Freitag gilt das Motto „Zackzack“. Lecker muss es natürlich trotzdem sein. Ein Gericht, das es dabei schon einmal häufiger gibt, weil es so abwechslungsreich ist: der Flammkuchen!

Bis vor kurzem habe ich faule Socke den Teig dafür meist fertig aus dem Kühlregal gezogen. Seit ich aber stolze Besitzerin meiner KitchenAid bin, wird er natürlich selbst gemacht, was noch einmal mehr Variationsmöglichkeiten bietet.


Ein Rezept brauche ich dafür mittlerweile nicht mehr, die Herstellung ist so einfach, dass ich das prima „aus dem Kopf“ kochen kann und mir auch spontan überlege, auf welchen Belag ich gerade Lust habe. Damit passt das Gericht perfekt in die „Frische Alltagsküche“-Kategorie, die Sonja von Mama Notes ins Leben gerufen hat – hier mein Beitrag dazu!

Das braucht ihr für die Basisvariante:

  • 130 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Öl
  • Mehl (ca. 250 Gramm – so viel, dass es ein fester, unklebriger Teig wird)
  • 1 Becher Schmand oder saure Sahne
  • Belag nach Belieben (klassisch: Zwiebeln & Speck), heute bei uns: Birne, Speck & Gorgonzola

 
Und so geht’s:

  1. Die Teig-Zutaten mischen und zu einem glatten, festen Teig verkneten. Ich empfehle euch, mit etwas weniger Mehl anzufangen und dann so lange Mehl zuzugeben, bis die Konsistenz des Teiges stimmt.
  2. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gleichmäßig dünn ausrollen.
  3. Dünn mit dem Schmand bestreichen, salzen und pfeffern.
  4. Belag auf dem Flammkuchen verteilen – und ab in den Ofen!
  5. Ca. 20 Minuten bei 200 Grad Ober-/Unterhitze – die Ränder sollten etwas knusprig sein.

 
Und hier ein paar kreative Denkanstöße für Variationsmöglichkeiten:

  • Kräuter mit in den Teig mischen – lecker schmecken italienische Kräuter wie Basilikum oder Oregano oder auch Kräuter der Provence.
  • Einen Esslöffel Tomatenmark mit in den Teig mischen, ggf. etwas mehr Mehl verwenden.
  • Das Mehl mit gemahlenen Nüssen vermischen – Mehlanteil dann entsprechend reduzieren.
  • Schmand durch Tomatensoße oder Schmand-Meerettich-Mix austauschen. Lecker schmeckt auch Ajvar!
  • Probiert doch auch einfach mal verschiedene Mehlsorten aus!

…und noch ein paar Ideen für den Belag!

  • Birne, Speck & Gorgonzola
  • frische Tomaten & Büffelmozarella
  • Tarte mit der Sauce vorbacken, nach dem Backen Rucola, Serranoschinken und Feigen auf die Tarte geben.
  • Pfirsich, Mozarella und Schinken
  • Räucherlachs & Erbsen
  • gehackte Oliven, Tomaten & Ricotta
  • Paprika, Zwiebeln & Kapern
  • Zucchini (dünn geschnitten) , Auberginen & Ziegenkäse
  • Feigen, gehackte Walnüsse & Ziegenkäserolle
  • Geröstete Pinienkerne, gegrillte Paprika aus dem Glas & Rucola (nach dem Backen)
  • Knoblauch, frischer Spinat, Tomaten
  • Grüner Spargel (auf dünne Stangen achten!) & Parmesan
  • ….und alles, was euch noch einfällt!


 Guten Appetit! 

Habt ihr noch eine Flammkuchen-Variante, die ich ausprobieren sollte?

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