Eine Regenbogentorte muss es sein…

Wenn ich mir einmal etwas in den Kopf gesetzt habe, kann es sich dort ziemlich hartnäckig halten. Leider. Schon vor Ewigkeiten hatte ich eine Regenbogentorte im Internet gesehen und war seitdem auf der Suche nach einer Gelegenheit, so ein kunterbuntes Backwerk einmal selbst zu machen.

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Glaubt mit, die Suche nach einer Gelegenheit war nicht so einfach! ..hey, ich hab zum Kaffetrinken einen kleinen Snack vorbereitet und er ist quietschbunt! Ja, genau – eher nicht. Für eine Regenbogentorte braucht man einen Anlass. Und ein Kind – es muss kein eigenes sein, ein Kind, das man damit beschenken kann, reicht aus. 😉 Achtet nur auf das Alter des zu beschenkenden Kindes, ab der Pubertät sind Regenbogentorten nämlich voll peinlich. Hab‘ ich mir sagen lassen.

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Als der Mini auf der Welt war, rückte also ein Anlass in greifbare Nähe. Zur Taufe sollte es eine Ombre-Torte in Blautönen werden, mit Minis Namen und seinem Taufdatum und die Deko sollte… kurz gesagt: die Taufe fand genau zur Kaffeezeit um 15 Uhr statt. Danach hab es dann ein frühes Abendessen. Ohne Kuchen. Hmpf.

Also sollte es eine Geburtstagstorte werden. Gedacht, gesagt, getan – mein Mann fragte während des Entstehungsprozesses mehrfach besorgt, ob es mir den Tag versauen würde, wenn jetzt mit der Torte etwas schief ging. Wieso denn das…? Ich bin ja nun wirklich nicht fixiert auf eine doofe Torte oder so! 😉 Um den Spannungsbogen zu zerstören: Ja, es hat es alles geklappt. Es war eine Menge Arbeit, ich habe ganz schön geschwitzt, ich musste etwas improvisieren – aber das Ergebnis war toll!

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Das Rezept, das ich verwendet habe, findet ihr hier. Da ich das hier ja nicht noch einmal aufschreiben muss, beschränke ich mich einfach auf ein paar Tipps, die euch vielleicht bei eurer Torte helfen:
  • Ich habe die Gelfarben von Wilton verwendet, weil die Farbe schön kräftig wird. Es gibt aber dazu unzählige Alternativen. Wer gar keine Farben verwenden möcht: hübsch ist bestimmt auch eine Mischung aus hellen Böden und Schokoböden oder Biscuit mit Schokoflocken oder bunten Streuseln.
  • Ihr braucht für das Zusammensetzen auf jeden Fall einen Tortenring.
  • Wenn ihr die Lebensmittelfarbe in den Teig rührt, tragt Einweghandschuhe. Ich hatte den ganzen Tag einen blauen Daumen und einen grünen Zeigefinger.
  • Beim Backen der Böden arbeitet ihr am besten mit zwei gleich großen Backformen, die ihr abwechselnd benutzt.
  • Anstatt die Form zu fetten, ist es einfacher, ein Stück Backpapier zwischen Rand und Boden einzuklemmen.
  • Vor dem Zusammensetzen müssen die Böden komplett abgekühlt sein, sonst läuft euch das Frostings davon.
  • Das Frostings sollte nach dem Anrühren nicht zu lange vor dem Verwenden im Kühlschrank stehen, es wird schnell fest.
  • Ihr solltet die 1,5-fache Menge Frosting zubereiten, es ist wirklich knapp bemessen. Es gab einen Grund, warum außen Duplos an der Torte kleben! 😉

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Viel Spaß und gutes Gelingen! 
Habt ihr schon einmal eine Regenbogentorte gebacken und habt noch Tipps?

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