OnePotPasta – die Miniausgabe

Schnell, schnell, schnell – wenn der Mini Hunger hat, ist Geduld Mangelware. Und wie alle Eltern wissen, geht es einem mit der Zeit genauso, wenn man ein kleines Kind zu Hause hat. Von irgendwoher ruft immer Arbeit. Oder brüllt…? 😉 Kochen für Kinder muss für mich daher schnell gehen.

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Klar, am einfachsten wäre es oft, ein Gläschen warm zu machen oder ein Fertigmenü in die Mikrowelle zu schieben, und glaubt mir, an manchen Tagen mache ich das auch. Aber ich finde es grundsätzlich wichtig, im Normalfall selbst zu kochen, weil ich hoffe, dass der Mini sich so frühzeitig an Obst und Gemüse gewöhnt und nicht an den Geschmack von fertig vorgekochtem Essen. Ich werde dann in ein paar Jahren berichten können, ob das geklappt hat. Aus dem gleichen Grund erledigen der Mini und ich seit einigen Wochen gemeinsam den Einkauf – im Supermarkt und im Hofladen eines Bauernhofes. Der Spass ist jetzt schon gross wegen der vielen tollen Tiere dort.

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Also, schnell soll es sein. Und ich möchte hinterher nur ungern die komplette Küche aufräumen müssen. Die wertvollen 90 Minuten Mittagsschlaf sind nämlich meistens schon vorher fest verplant als Mama-Zeit – und Spülmaschine einräumen steht da definitiv nicht auf meiner Liste. Die Lösung lautet: OnePotPasta. Im letzten Jahr sah man das überall auf Foodblogs und inzwischen ist es auch in den Kochzeitschriften angekommen, wie ich gesehen habe. Das Prinzip ist leicht: Pasta, Gemüse, Sossenzutaten in einen Topf und kochen lassen – fertig! Das ganze lässt sich auch sehr leicht für Kinder abwandeln und – wie das Risotto auch – in vielen Varianten kochen, die für Abwechslung sorgen.

Das braucht ihr für etwa 2-3 Kinderportionen OnePotPasta:

  • 150 Gramm kleine Nudeln (Buchstaben-, Sternchen- oder Suppennudeln) mit einer Kochzeit von etwa 7 Minuten
  • 2 Möhren und eine kleine Zucchini
  • 2 EL Tomatenmark
  • einen Schuss Sahne
  • Gemüsebrühe
  • Kräuter nach Geschmack

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Und so geht’s:

  1. Das Gemüse grob raspeln – mit der Hand oder schnell mit der Küchenmaschine.
  2. Nudeln und Gemüse in einen Topf geben und ganz knapp mit der Gemüsebrühe bedecken. Ich nehme für den Mini eine Bio-Gemüsebrühe ohne Hefe und nehme etwa die Hälfte der Menge, die angegeben ist, um zufiel Salz zu vermeiden. Wer einen Thermomix hat: damit kann man eine tolle Gemüsewürzpaste herstellen, die sich perfekt für das würzen von Kindergerichten eignet. Ich habe keinen Thermomix, aber ich werden demnächst mal versuchen, die auch ohne das Wundergerät herzustellen.
  3. Gemüse-Nudel-Mischung zum Kochen bringen und köcheln lassen, bis die Nudeln weich sind. Zwischendurch regelmässig umrühren, damit nichts am Topfboden anbrennt. Das ganze dauert etwa 10 Minuten, dann ist aus der Gemüsebrühe eine cremige Sosse geworden und Nudeln und Gemüse sollten schön weich sein.
  4. Tomatenmark und Sahne unterrühren und nach Geschmack würzen – fertig!
  5. Am nächsten Tag könnt ihr die zweite Portion mit etwas Wasser verdünnen und noch einmal aufwärmen.

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Guten Appetit!

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